Promenadenmischung ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für Hunde, die sich über viele Jahre hinweg auf der "Straße" unkontrolliert vermehrt haben und kaum noch einen Rückschluss auf die ursprünglichen Hunderassen zulassen, im Gegensatz zum Mischlingshund. Die Promenadenmischung ist keine Hunderasse.
Der Begriff bildete sich in Anlehnung an die Spaziergänge (franz.:promenade) der Dienstmädchen im 18. und 19. Jahrhundert mit den Hunden ihrer Herrschaft, die der Natur der mitgeführten Tiere ihren Lauf ließen, so dass diese unkontrolliert kopulieren konnten. In Familien werden sie oft gehalten wegen ihrem ungewöhnlichen Aussehen und ihrer Drolligkeit.
Besonders in verschiedenen Gegenden südlicher Länder haben sich regelrechte Populationen ergeben, die dem Betrachter fast als eine eigenständige Rasse erscheinen können.